Für alle. Immer. Überall. – Die Menschenrechte

„Eine Gesellschaft, die die Menschenrechte nicht respektiert, blockiert sich selbst.“ – Klaus Kinkel

Am 08.10.2016 feierten wir, die BFS 2a mit unserer Lehrerin Frau Volkmar, das „Fest der Menschenrechte“. In angenehmer Atmosphäre boten wir unseren Gästen ein buntes Programm, was immer wieder zum Mitmachen einlud. Verschiedene Rollenspiele, ein Poetry Slam und vieles mehr rundeten das Programm ab.
 

Menschenrechte? Was ist das? Wozu braucht man die noch? Sind sie nicht eh schon selbstverständlich?
Diese und viele weiteren Fragen stellten wir uns, als wir ein Fest zum „Tag der Menschenrechte“ organisieren sollten. Bekannt war uns dieser Feiertag nicht. Also beschlossen wir erst einmal zu recherchieren, was Menschenrechte überhaupt sind. Die vielen verschiedenen Definitionen, die wir im Internet fanden, regten uns zum Diskutieren an. Die Definitionen besagten, dass jedem Menschen diese Rechte zustehen, doch uns fielen gleich unzählig viele Beispiele ein, wo dies nicht der Fall ist. Und so entstand auch der erste Programmpunkt für unser Fest, was wir dann zu organisieren begannen: ein Theaterstück.
Der offizielle Tag der Menschenrechte findet jährlich am 10. Dezember statt.
Wir luden unsere Gäste, die Klasse BFS 2a und unsere Lehrerin Frau Volkmar am 08.12.2016 zu unserem „Fest der Menschenrechte“ ein. Wir feierten das Fest in der Aula der Vinzenz von Paul Schule. Bei leckerem Obst aus vielen verschiedenen Ländern  und selbst hergestelltem Eistee gestalteten wir ein buntes Programm mit vielen Höhepunkten.
Wir versuchten unseren Gästen einige Situationen darzustellen, in denen die Menschenrechte leider immer noch missachtet werden. Wir führten kleine Rollenspiele auf, bei denen es Aufgabe der Gäste war, zu erkennen, welches Menschenrecht missachtet wurde. Beispielsweise stellten wir eine Szene aus einer Nähfabrik dar, wo ein 12 jähriges Kind täglich arbeiten muss und eine Szene in der eine junge Frau demonstrierte, jedoch von anderen Menschen angefeindet wurde, sodass sie ihre Meinung nicht mehr frei äußern durfte.
Nach diesem Einstieg verdeutlichten wir unseren Gästen in einer Rede, was Menschenrechte sind, seit wann es diese gibt,  wozu die Menschenrechte dienen, wer sich für ihre Durchsetzung einsetzt und vieles mehr. Immer wieder hatten wir Zeit mit unseren Gästen über verschiedene Aspekte zu diskutieren. Jeder durfte seine Gedanken einbringen und es entstand ein reges Gespräch in einer angenehmen Atmosphäre.
Anschließend verteilten wir Quizkarten an unsere Gäste und sie durften sich gegenseitig noch einmal Fragen zum Thema „Menschenrechte“ stellen und konnten diese beantworten.
Zum Abschluss dieses vielfältigen Programms trug ein Mitschüler einen Poetry Slam vor, der unsere Gäste zum Nachdenken anregen sollte. „People on the move“ war der Titel des Poetry Slams, der auch durch eine Foto-Dia-Show unterstützt wurde und nochmals auf Personen aufmerksam machte, die ausgegrenzt werden in unserer Gesellschaft.
Zum Abschluss verteilten wir an unsere Gäste noch das Symbol für die Menschenrechte in Form eines Mitgebsels.
Wir fanden, dieses Fest war eine gelungene Abwechslung zu unserem normalen Schulalltag und wir konnten das Thema auf eine etwas andere Art und Weise kennenlernen und bearbeiten. Im Nachhinein haben sowohl wir als Organisatoren des Festes als auch unsere Gäste festgestellt, dass alle viel Neues über die Menschenrechte gelernt haben und dass es immer noch nicht selbstverständlich ist, dass diese Rechte allen Menschen der Welt zugutekommen.